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Gebrauchtes verkaufen bei Momox / kaufen bei Medimops ... NIE WIEDER! [03.09.2013]

Für Neulinge im Bezug auf Gebrauchtes (ver)kaufen, hier eine kurze Einleitung:

Momox ist ein berliner Unternehmen, welches gebrauchte CDs, Filme, Bücher und Spiele ankauft ... sofort und zu einem - wie auch immer berechneten - Festpreis. Die Idee ist gut, die Durchführung ein Witz.

Ich habe, aus reinem Zeitmangel, zwei Verkäufe über Momox durchgeführt ... jeweils ältere Spiele, CDs und Filme, die doppelt vorhanden waren oder nicht mehr benötigt wurden. Die Artikel waren alle zu 100% in Ordnung (ihr wisst ja, wie ich mit meinen Sachen umgehe). In beiden Lieferungen hatte aber Momox wohl eine andere Meinung. Hier einfach mal als Leckerli die Email des letzten Verkaufs:

Sehr geehrte(r) Dominic Finke,

wir haben Ihren Verkauf 564109839 geprüft. Um die überweisung Ihres Geldes in die Wege leiten zu können, benötigen wir Ihre Entscheidung zu folgenden Artikeln:

1. Die Siedler II - Gold Edition

Bei der Prüfung Ihrer Ware haben wir festgestellt, dass die oben genannten Artikel nicht unseren Ankaufsbedingungen entsprechen. Bitte klicken Sie auf den Link XYZ oder kopieren Sie diesen in die Adresszeile Ihres Browsers. Wir bitten Sie, uns dort Ihre Entscheidung mitzuteilen. Hier finden Sie nähere Angaben dazu, warum diese Artikel nicht unseren Ankaufsbedingungen entsprechen.

Schaut man sich dann die verlinkte Seite an, wird man vor eine simple Wahl gestellt:

Die Ware wird "recycelt" (zu deutsch: man bekommt kein Geld dafür, aber die Ware landet trotzdem im Verkauf) oder "für den Verkäufer kostenpflichtig (4.95 Euro)" zurückgeschickt. Das ist schon ein starkes Stück, da:

  • die Ware laut Momox beim Ankauf sowieso nur 15ct wert ist
  • der Versand hin zu Momox ab einem Gesamt-Verkaufswert von 10.- kostenlos geht
  • es KEINE genaueren Informationen darüber gibt, was an der Ware nicht stimmt.

Da Momox aber grundsätzlich JEDE Email von noreply@... verschickt, kann man nicht einmal eine schnelle Rückfrage stellen und die Reaktionszeit über die offiziellen Kanäle sind gelinde gesagt ein Witz.

Jetzt sollte man ja meinen, eine solche "Qualitätskontrolle" beim Eingang der Waren sorgt dann zumindest dafür, dass beim weiteren Verkauf der Waren alles happy-lappy-wunderbar ist. So spannt sich dann der Bogen hin zu Medimops, dem verkaufenden Teil von Momox.

Denn mitnichten bekommt man bei Medimops immer das, was man vorher bestellt hat ... schon garnicht in der Qualität, die auf der Webseite ausgelobt wird. Bei Medimops bedeutet nämlich, dass eine bestellte Depeche Mode - Remixes 81-04 [Limited Edition] Gebraucht - Sehr gut (man beachte das Sehr gut als Artikelzustand) in einer vollkommen zerquetschten, nur 2 der 3 CDs beinhaltenden Hülle geliefert wird ... zusammengehalten von einem Einmachglas-Gummi! WAS ZUM FFFFFF?!?!?

Mein freundlicher Hinweis per Email, dass dort eine CD fehlt und mir diese doch bitte einfach nachgereicht werden soll (immerhin wird die Limited Edition bei Medimops noch als "auf Lager" gelistet ... sollte also kein Problem sein), wird rotzfrech abgebügelt:

Sehr geehrter Kunde,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Wir bitten in diesem Fall vielmals um Entschuldigung und bedauern sehr, dass Sie unvollständige Ware erhalten haben. Grundsätzlich prüfen wir jeden Artikel vor dem Warenausgang.

Die Nachsendung des fehlenden Bestandteils ist uns jedoch leider nicht möglich.

Wir möchten Ihnen daher gern folgende Lösungsmöglichkeiten anbieten:

  1. Wir erstatten Ihnen 2,00 Euro, wenn Sie die Ware so behalten möchten.
  2. Sie senden die erhaltene Ware an uns zurück und wir erstatten umgehend nach Erhalt den kompletten Kaufbetrag.

Für weiter Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Aha. Jeder Artikel wird vor dem Warenausgang geprüft. Wahrscheinlich auf die gleiche Art, wie er vorher bei Momox im Eingang geprüft wurde. FAIL! Der Kunde hat jetzt die Wahl, sich mit der unvollständigen Ware und einem lapidaren Gutschein von Medimops abzufinden oder den Artikel auf eigene Kosten zurück zu schicken. Richtig frech ist der letzte Satz ... denn - OH WUNDER - auch Medimops verschickt die Mails per noreply@...

Was lernen wir daraus? Ich werde gebrauchte Sachen jetzt nur noch über die Konkurenz Rebuy kaufen/verkaufen oder wieder auf das gute alte Ebay setzen. MediMomoxMops kann mir ab jetzt getrost den Buckel runterrutschen...

Hahahahaaaaa ... die Volksbank Mittelhessen. [16.05.2013]

Das sind vielleicht lustige Buckelfippsen bei der VoBa. Da schreibe ich auf Twitter den folgenden Beitrag über eine frech erhobene Gebühr der VoBa für das simple Einkippen von Münzen in einen Münzzählautomat:

Ach ja, fast vergessen! @vb_mittelhessen nimmt für das Einkippen von Münzen in den Zählautomat 1.- Gebühr. Lächerlich! #fail

Ich dachte, diese Aussage ist einfach und die VoBa reagiert nicht darauf. Aber weit gefehlt! Als Antwort kommt dann ernsthaft das Folgende:

@onkeld0m Der maschinelle Münzzählservice ist für den Kunden eine schnelle und bequeme Lösung. 1€ pro Einzahlung halten wir für angemessen.

Hahahaaa! Wenn man der VoBa eine Sache nicht absprechen kann, dann ist es Unterhaltungswert! Es ist ja schon ein Hammer-Ding, dass man in der wetzlarer Hauptfilliale der VoBa Mittelhessen von einer adrett gekleideten Dame in einem Hinterzimmer der Bank erzählt bekommt, dass man den Beutel gespartes (oder geschenkt bekommenes) Kleingeld nicht einfach in den hinter ihr stehenden Münzzählautomat werfen kann, sondern umständlich in die Zentrale nach Giessen schicken muss. Das die Bank ein solches Verfahren jetzt aber noch als schnell, bequem und mit 1.- EUR preislich angemessen nennt, grenz schon an “Brain-AFK”! Unfassbar ... vorallem:

@VB_Mittelhessen ich nicht. Der "Service" war früher mal kostenlos! Einfach ein Witz!

Aber hey! Es geht noch weiter. Auf meinen Twitter-Beitrag:

Aus 310,50 auf nem Trendkonto werden nach einem Jahr und Abzug der Gebühren 278,60. So geht sparen bei der @VB_Mittelhessen. #fail

musste das VoBa-Twitter Team auch noch reagieren (Hut ab dafür, das trauen sich mittlerweile auch nicht mehr viele Unternehmen) und knallt mir folgende Aussage über den Ether:

@onkeld0m Vielen Dank für die Nachricht. Unser Tip: Mitglieder erhalten das Onlinekonto ab 1250 € mtl. Gehaltseingang kostenlos. [DV]

Na da danke ich doch als (noch) Mitglied einmal ganz artig für diese Info (die ich übrigens beim Abschluss des zum S-P-A-R-E-N gedachten Kontos nicht bekommen habe). Leider kann sich nicht jeder Mensch monatlich fette 1250.- EUR abzwacken und zum Sparen auf ein (dann endlich kostenlos geführtes) Konto legen. Ich schreibe also lieber ruckizucki folgende Antwort:

@VB_Mittelhessen Danke, aber ich kündige lieber meine VB-Konten und wechsle zu einer Bank, wo ich nicht vorhandenen Service auch nicht zahle

und werde meinen Plan, alle meine Konten bei diesen ungemein witzigen, aber dennoch sehr frechen Abzockern zu schließen und auf andere Banken zu wechseln, weiter in die Tat umsetzen.

Ich möchte hier nochmal klar stellen, dass ich überhaupt kein Problem damit habe, faire und nachvollziehbare Gebühren für einen bestimmten Service zu zahlen. Ich sehe aber absolut nicht ein, Gebühren für ein Konto ohne nennenswerte Bewegungen zu zahlen, welches den Angestellten einer Bank auch noch NULL (!!!) Arbeit macht (Online Banking sei Dank)! Der von der VoBa so hochgelobte Service erschließt sich mir einfach nicht mehr. Das war früher mal anders, aber die Zeiten ändern sich wohl ... und das nicht zum Besseren ...

Linux auf Laptops ... zurück in die Zukunft [02.05.2013]

WTF?!? Das ist der einzige, passende Satz, der mir gerade einfällt. Warum?

Ich fühle mich derzeit (wälze Dokus und Anleitungen zum Thema "Laufzeit auf dem X230 noch weiter erhöhen") um gute 10 Jahre in die Vergangenheit versetzt.

Damals habe ich ähnliche Dokus gewälzt - für mein X40. Was mich daran schockiert bzw. verblüfft? Die Dokus haben sich fast nicht verändert ... oder schlimmer gesagt: Man muss immer noch viel "Fummelei" betreiben, um doofe ACPI-Fehler zu umgehen/beheben, die maximale Leistung aus dem System zu kitzeln oder alle Funktionen lauffähig zu zaubern.

Aktuelles Beispiel? Seitdem ich dem Baby einen Kernel-Bootparameter für das Aktivieren der Helligkeit-rauf/runter-Tasten beim Booten mit übergebe, stirbt die WLAN-Karte nach dem Aufwachen aus dem Suspend2Ram den Konfigurations-Tod. Um den Krampf jetzt zu umgehen, muss ich - wie vor 10 Jahren! - mit einem Shell-Skript rumhantieren und damit diverse Kernel-Module vor dem Schlafen entfernen bzw. nach dem Aufwachen wieder laden.

Eigentlich dachte ich, dass wir hier mittlerweile - eben 10 Jahre später - unter Linux etwas weiter wären. Naja, ich wollte es ja nach dem Apple-Getätschel eigentlich auch nicht anders ... und wer lange Laufzeiten will, musste unter Linux schon immer leiden ;P

Die Pfeifen drosseln's vom Dach - das ist einfach kaputt! [29.04.2013]

Immer wenn ich derzeit einen neuen Bericht oder ein Statement der Telekom bzgl. den Drosselplänen höre, stellen sich mir alle Nackenhaare auf und die Halsschlagader bekommt eine gefährliche Schwellung! Die Rechtfertigungen des rosa Elefanten sind dabei einfach nur ein Witz und gehören eigentlich abgestraft. Da stellt sich dann ein Rene Obermann (btw. mit einem Jahresgehalt von 2,7 Millionen Euro gesegnet) hin und erklärt mit breiter Brust, die Drosselung/Tarifänderung sei FAIR! Für 97% der Kunden könnte nur so der Preis stabil (und somit - wie seit Jahren üblich - deutlich oberhalb der Konkurenz) gehalten werden.

Aber damit nicht genug. Es seien von der vorgesehenen Preisänderung und der Drosselung ja nur 3% der Kunden betroffen. Das sind wahrscheinlich die 3% Kunden, welche bereits jetzt so etwas ähnliches wie schnelles Internet haben (und nein, <16Mbit werde ich NICHT als "schnell" anerkennen!) - sprich: Glasfaser. Da ist die Telekom nicht zimperlich und bietet eben diesen Kunden fette 200Mbit/s Downstream an. Also mal eben das 100fache der Leitung, die bei uns im Dorf seit genau einem Jahr maximal möglich ist! Ganz großes Kino, liebe Telekom ... besten Dank, du DObermann!

Die Kunden der Telekom, die den bisherigen Leistungsumfang behalten wollen (also eine echte Flatrate, freie Entscheidung bei der Wahl der Online-Mediathek usw.), sollen also bald mehr Geld zahlen. Nach oben geht es mit den Preisen irgendwie immer. Wann darf ich denn als geneppter Kunde für meine 2MBit/s mal weniger Zahlen? Immerhin wird von mir der volle Betrag eines DSL16000 Anschluss verlangt. Da stimmt doch auch etwas nicht so richtig.

Das wir als gemeine Dorfbevölkerung schon seit JAHREN die schnellen Internetleitungen der anderen User bezahlen und immer wieder vor den Kopf geknallt bekommen, welche tollen, neuen, schnellen, super-duper Angebote/Tarife/Leistungen die Telekom jetzt wieder am Start hat (in den ganzen Großstädten) ... damit haben wir uns schon fast abgefunden. Das jetzt aber genau wir als Opfer herangezogen werden, um das Beschneiden der Jahrzehnte lang gültigen Leistungen zu rechtfertigen ... da platzt mir der Arsch!

Dieses scheinheilige Getue kann ich leiden wie Fusspilz und es steht bei mir auf gleicher Höhe mit "Always-On bei Spielen ist kein Kopierschutz, sondern ein unerlässliches Feature für alle Gamer".

384KBit/s, umgangsprachlich auch als DSL Light oder "SonScheißDrecksLahmarschigesDSL" genannt, reicht in der heutigen Zeit einfach nicht mehr aus, um einen Großteil der Webseiten in angemessener Zeit zu laden. überall finden sich Bilder, Videos, Flash und Co. Das war vor Jahren auch schon vereinzelt so, ist aber heute der Standard. Wer sich davon einfach einmal ein Bild machen will, der kann sich dieses schöne Video vom Laden der Telekom-Homepage mit 384KBit/s anschauen. Passend dazu empfehle ich jedem noch, dieses entspannte Lied im Hintergrund laufen zu lassen ... es passt einfach so toll dazu ;)

Ebay-Bewertung des Verkäfers rene-bmw [27.04.2013]

Manchmal reicht eine simple Ebay-Bewertung einfach nicht aus, um ein Feedback zu geben ... es fehlt einfach an Platz um all die negativen Dinge niederzuschreiben. Es ist an sich schon eine ganz arme Sache, wenn man auf Ebay werdende Eltern abzocken will um die eigene Kasse aufzubessern. Ich Nepp bin natürlich auf eine solche Person reingefallen :(

Wie man oben auf dem Bild sehen kann, wurde der Tisch "Gebraucht, jedoch in einem sehr guten Zustand. Keine Löcher, Abwetzungen, Risse, Sonstiges" verkauft. Im Glauben, dass es noch ehrliche Leute auf Ebay gibt, haben wir also zugeschlagen.

Was dann nach einer Woche hier bei uns ankam, passt so gar nicht zu der obigen Beschreibung:

  • Es fehlen 4 Metalgewinde zum Verschrauben der unteren Platte! Diese (oder eine der Querstangen) wurde wohl mit Spax-Schrauben fixiert, wovon eine noch beilag!
  • Die Platte selbst ist an einer Ecke kaputt, hier kann das (fehlende) Metalgewinde nicht mehr genutzt werden.
  • Es wurden 2 eigene Bohrungen in die Hölzer gesetzt, von denen in der Beschreibung keine Rede war.
  • 2 Bremsen an den Rollen sind abgebrochen!
  • Ein Halter für die Rollen ist komplett kaputt, 2 weitere teilweise kaputt!

Das keine Aufbauanleitung dabei war, kann ich noch verschmerzen, ebenso die kaputte Auflage (waren ja nicht Teil der Beschreibung), der Rest ist einfach nur peinlich.

Eine Stellungnahme wollte mir der Ebay-Verkäufer rene-bmw darauf nicht geben (was angesichts der klaren Täuschung und Lüge bzgl. des Zustands nicht verwundert). Immerhin steht der Tisch (wenn auch wackelig, da ja die untere Platte als Stabilisierung fehlt). Ich werde mir jetzt von einem befreundeten Schreiner zwei Querlatten machen lassen, die ich danach als Ersatz einschraube.

FAZIT: Ich kann den Ebay-Verkäufer rene-bmw absolut NICHT empfehlen!

Quo vadis, Breitband im Lahn-Dill-Kreis? [23.04.2013]

Mit viel Tamm-Tamm wurde die Befragung der Bürgerinnen und Bürger betrieben (naja ... nicht wirklich). Die Resultate der Befragung hätte ich jedem Hans und Wurst vom Kreis vorab mitteilen können ... dafür benötigt man definitiv keine Umfrage, es genügt etwas Grips und der Blick auf den Status Quo! Viele halbgare Seiten wurden hier und dort und da auch noch und da sowieso aufgemacht, viel Text geschrieben und doch bleibt der Informationsfluss - den viele interessierte Bürgerinnen und Bürger erwartet haben - irgendwie aus.

Die letzten Informationen stammen vom Dezember 2012. Das ist eine ganz schwache Leistung! Die verantwortlichen Personen geben Informationen zum aktuellen Stand nur explizit auf Anfrage heraus und untersagen danach deren Weitergabe an weitere Interessierte. Ich wollte die mir zugeschickten Informationen hier als Service für alle "Mit-Betroffenen" offen legen und so eventuell die Verantwortlichen der Initiative und des Kreises entlasten, wurde aber von der zuständigen Person (die jeder Interessierte über die Kontaktinformationen auf DIESER SEITE anschreiben oder anrufen kann und sollte!) ermahnt, eben dies nicht zu tun. Man fürchtet bei einer Veröffentlichung eine schlechte Verhandlungsposition. Sofort wird klar, dass hier wieder "für" den Bürger gehandelt wird! Ohne Worte ...

Wenn ich mir die derzeitigen Pläne der Telekom anschaue, so hoffe ich bei der geplanten Auswahl des Netzanbieters, dass sich die Verantwortlichen sehr genau überlegen, mit wem man den Weg für schnelles Internet im LDK gehen möchten. Es ist absolut niemandem geholfen, wenn man eine Glasfaser-Infrastruktur für die schnellsten Internetzugänge schafft, der potentielle Betreiber diese im Anschluss dann für die eigene Gewinnmaximierung künstlich abriegelt. Hier muss einfach ein fairer Wettbewerb geschaffen werden, der im Endeffekt den Einwohnern des LDK zu Gute kommt - nicht dem höchstbietenden Anbieter!

Hewlett-Packard oder "einfach nur dähmlich" - Part II [10.04.2013]

Na hallo ... die finale Antwort kam dann doch schneller als erwartet, beinhaltet aber im Endeffekt nur das für Level 1 Support typischen "Wir haben Mitleid mit dem Kunden ... aber eigentlich sind Sie uns furz-egal"-Prosa.

Sehr geehrter Herr Finke,

Vielen Dank fuer Ihre E-Mail.

Ich kann sehr gut verstehen, dass Sie mit dieser Antwort nicht zufrieden sind. Aus meiner eigenen Sicht, ist der momentane Verbrauch von 17W in ausgeschtetem Zustand normal, jedoch kann ich das absolut nicht bestaetigen, da uns keine Dokumentation vorliegt, wo dies explizit angegeben ist. Leider habe ich auch keine moeglichkeit dies selbst zu messen und zu testen.

Trotzdem Weiss ich Ihr Feedback sehr zu schaetzen und werde dieses natuerlich weiter geben.

Mit freundlichen Grüßen

Da ich in solchen Dingen aber sehr gerne das letzte Wort habe, konnte ich mir auch dieses Mal eine weitere Email nicht verkneifen. Ich hege tief im Inneren immer noch die Hoffnung, dass die Großkonzerne irgendwann einmal aufwachen und wieder das bieten, was man irgendwann mal als Qualität betitelt hat - sei es jetzt beim eigentlichen Produkt oder beim Support, falls doch mal was schief gegangen ist:

Sehr geehrte Frau S.,

ich werde mit diesem Ergebnis leben (müssen).

Die von HP durchgeführten, völlig sinnbefreiten Tests, die daraus resultierenden Ergebnisse und die finale Aussage, dass bei einem HP ProLiant N40L Microserver ein dauerhafter Verbrauch von 17W im ausgeschalteten Zustand als "normal" betrachtet wird, werde ich genau so online verfügbar machen.

Ich mag auf die fehlerhafte Technik reingefallen sein, kann aber auf diese Weise evtl. anderen potentiellen Käufern den gleichen Ärger vorab ersparen.

Als gut gemeinten Rat möchte ich HP und besonders dem Level 2 Support an Herz legen, sich vor solchen Tests zunächst Gedanken darüber zu machen, ob ein Testen auf diese Art überhaupt sinnvoll und zielführend ist.

Was hätte der Level 2 Support für mein Gerät angenommen, wenn das vor Ort befindliche Gerät nicht hochgefahren wäre? Das mein System unter dem gleichen Problem leidet?

Ich denke, Sie verstehen worauf ich hinaus will.

Beste Grüße

Hewlett-Packard oder "einfach nur dämlich" - Part 1 [07.04.2013]

Hahahahaaaaaaaaaaaaaaaa ... !!!!!!!1111111drölf

Ich habe Tränen in den Augen ... vor Lachen (oder Weinen ... bin mir selbst noch nicht so sicher)! Wenn das die neue IT-Welt ist und der Service bei den ganzen Großkonzernen mittlerweile überall SO abläuft ... dann will ich auswandern ... ins All ... notfalls auch ohne Raumkapsel! Was ist passiert? Eigentlich ganz simpel. Ich wollte (oder konnte) nicht locker lassen und habe mich per Mail bei der HP-Beschwerdestelle über die inakzeptable Abwicklung bei der Überprüfung meines HP ProLiant N40L Microservers beschwert (wir erinnern uns ... die dauerhaften 17W Verbrauch im ausgeschalteten Zustand).

Was ich als Oneway-Ticket vorausgesehen hatte, wurde von HP tatsächlich beantwortet. Ein Mitarbeiter hat mein Anliegen umgehend an den Support von HP weitergeleitet, von welchem ich auch extrem schnell ein Feedback bzgl. einem neu erstellen Service-Fall bekam. WOW! In diesem Moment keimten auch tatsächlich Gedanken wie "das könnte ja doch noch gut gehen" in meinem Kopf auf ... meine negative Sicht auf den Service der Großkonzerne begann zu wackeln.

Die engagierte Mitarbeiterin vom Level 1 Support holte sich von mir noch einige Infos zum Gerät und meinem Anliegen ab, die ich ihr auch sehr ausführlich zukommen lies. Danach ging es auch unverzüglich zum Level 2 Support weiter. Dieser liegt - um es gleich vorweg zu nehmen - bei HP in Indien ... YEAH Baby ... Outsourcing for the win!

Die "Experten" (urghs, das Wort kommt mir in diesem Zusammenhang schon sehr schwer über die Lippen ... Finger ... whatever) holten sich im Anschluss - immer brav per "Stille Post" über die arme Dame aus dem Level 1 Support - weitere Infos ein.

Die erste Frage: Welcher Input Voltage liegt an? ... öhm ... What? Hallo?! Was glaubt ihr denn? Was kommt hier im Land wohl aus dieser einen Standard-Schuko-Steckdose, an der dieser einsame Microserver hängt? Starkstrom?! An dieser Stelle dachte ich mir noch nichts dabei und beantwortete die Frage brav.

Die zweite Frage: Wie wird der Verbrauch gemessen? ... puh ... hmmmm ... mit der Zunge (die halte ich einmal ordentlich ins Netzteil und messe dann die Zeit, die meine Zunge zum wieder erwachen braucht). Natürlich mit einem Strommessgerät, welches mit einer eigenen Batterie die gerade verbrauchten Watt anzeigt. Simpel, aber aussagekräftig. Also auch hier ausführlich Hersteller, Typ usw. des Gerätes durchgegeben.

Dann kam erstmal lange Zeit nichts.

Heute dann das Resultat vom Level 2 Support. Die Mail will ich nicht mit eigenen Worten zusammenfassen, die muss man sich Wort für Wort auf der Zunge zergehen lassen:

Sehr geehrter Herr Finke,

Vielen Dank fuer Ihre Geduld.

Ich habe mit dem Kollegen von Level 2 ueber Ihren Fall heute gesprochen. Es handel sich darum, dass der Stromverbrauch Ihrerseits mit einem 3td Party Geraet gemessen wird, welches die Kollegen im Lab leider nicht reproduzieren koennen, da solch ein Messgeraet denen nicht zur Verfuegung steht. Aus diesem Grund koennen wir den Stromverbrauch im ausgeschalteten Zustand nicht bestaetigen. Die Kollegen bestaetigen und pruefen nur Steromverbrauch des Geraetes, wenn es in einem "working" , aktiven Zustand ist. Dazu ist von HP der so genannte "Power Advisor" verfuegbar, wo der Stromverbrauch verschiedener Konfigurationen im aktiven Zustand ueberprueft werden kann.

Stromverbrauch von Geraeten im ausgeschalteten Zustand kann von Level 2 leider nicht bestaetigt werden.

Download HP Power Advisor v4.x http://h18004.www1.hp.com/products/solutions/power/index.html

Mit freundlichen Grüßen

Ich dachte zunächst an einen April-Scherz und musst ganz kurz auf das Datum der Mail schauen ... aber nein, wurde heute verschickt ... ist ernst gemeint. Nach meinem kurzen Lachanfall kehrte dann auch wieder Normalität ein. In meiner Mail an die gute Dame musste ich Sie dann einfach einmal auf die kleinen Logikfehler in dem bisher an den Tag gelegten Vorgehen hinweisen:

Sehr geehrte Frau S.,

ich muss sagen, ich bin verblüfft über das Vorgehen Ihres Supports. überlegen Sie doch einmal kurz selbst, was Sie mir hier als Lösung präsentieren wollen:

Ihre "Experten" vom Level-2 Support wollen mir (und Ihnen) verkaufen, dass sich durch Tests an einem System "X" darauf schließen lässt, das System "Y" vollkommen fehlerfrei läuft. System "Y" (mein N40L Server) haben die "Experten" noch nicht einmal gesehen. Ich denke, Sie sehen die Sinnlosigkeit und die nicht vorhandene Logik in diesem Unterfangen selbst.

Das die "Experten" den schwarzen Peter einem simplen und "im Service nicht vorhandenen" Strommessgerät und somit -indirekt- mir zuschieben wollen, gehört zwar heute bei ausgelagerten Service-Dienstleistern (wie Sie es für HP ja in Ihrer letzten Mail bereits bestätigt haben) zum Standardvorgehen, zeugt aber weder von Kundenfreundlichkeit noch von Kompetenz.

Die vorgestellte und vollkommen nutzlose Lösung, den Stromverbrauch im laufenden Zustand mit einem anderen Tool zu messen, entbehrt ebenfalls jeder Logik. Ich habe mich nie über den Stromverbrauch im aktiven Zustand beschwert, da sich dieser absolut im grünen Bereich bewegt.

Beste Grüße

Bin ja wirklich gespannt wie ein Flitzebogen, was da noch kommt (ich erwarte nicht mehr viel). Der ganze Spaß hat aber auch etwas Gutes:

Meine negative Sicht auf den Service der Großkonzerne ist wieder gerade gerückt ... deren Service versagt nämlich immer noch auf ganzer Linie. :P

Resümee zum HP ProLiant Microserver N40L [20.03.2013]

OK, ich habe das Gerät wieder. Resultat der ganze "Alternate prüft" und "HP prüft" Aktion? Richtig: Nichts! Ich poste hier einfach noch einmal genau den Text, welchen ich bei Alternate in der Produktbewertung abgegeben habe ... u.a. weil dieser Text - so wie ich Alternate jetzt kennen gelernt habe - auf deren Homepage wohl niemals das Licht der Welt erblicken wird.

Sorry, aber mehr als einen Stern haben in diesem Fall weder HP noch Alternate verdient. Fangen wir dem Alphabet nach einfach mit Alternate an:

Eine Frechheit, das Gerät einfach mal so von 180.- (Preis vor etwas mehr als einem Monat) auf jetzt über 300.- anzuheben! Das Gerät kostet bei anderen Anbietern auch überall noch um die 200.-. Schämt euch. Zudem lässt mich die jetzige Aktion erkennen, wie ihr bei euch lokal Geräte testet, bevor sie zum Hersteller gehen ... scheinbar garnicht!

Dann zu HP und dem Gerät an sich:

Das Gerät selbst ist klasse, schön klein und kompakt und auch von der Lautstärke her absolut in Ordnung. Habe 4 WD Red 2TB verbaut und eine SSD als Systemplatte. Installiert ist ein OpenMediaVault (auf Debian basierend). Mit Software-RAID5 schafft das System bei mir im GBit/s Netzwerk lesend und schreibend locker über 100MB/s. Der Verbrauch des gesamten System liegt selbst bei Volllast zwischen 45 und 50W ... das allerdings dann auch im Idle (mit Runtertakten usw.).

Was aber ÜBERHAUPT nicht lustig und schon gar nicht akzeptabel ist: 17W Stromverbrauch im >>AUSGESCHALTETEN<< Zustand. Eine Reklamation bei Alternate verlief wohl in der lokalen Überprüfung ohne Befund (was ich schon sehr lächerlich finde ... die 17W Verbrauch sind da - da gibt's nichts dran zu rütteln) und auch HP kommt mit einer vollkommen lächerlichen Aussage daher. Das Gerät arbeitet normal und ist ohne Befund. Wow. Danke HP für den nicht vorhandenen Service und die 2 vollkommen nutzlosen Wochen der Wartezeit auf das Gerät. Service und Expertise sieht anders aus!

Wenn man sich die Mühe macht und ein wenig im Internet sucht, findet man diverse Meldungen über einen Stromverbrauch zwischen 15-17W im ausgeschalteten Zustand. Man kann also hier schlicht nicht von "normal" sprechen. Das ist ein Witz!!

Ich würde dieses Gerät uneingeschränkt empfehlen, wenn nicht der PowerOff-Verbrauch und der mittlerweile ohne Kommentar angestiegene Preis wäre.

Wer sich das Gerät dennoch kauft, kann ja einfach einmal zur überprüfung des Verbrauchs ein Strommessgerät nutzen. Wer das Gerät auf Grund der 50W (wie ich) nach dem Nutzen ausschaltet, sollte zu einer separat abschaltbaren Steckdose greifen.

Mal was Neues ... [15.03.2013]

Alle reinen Metal-Heads sollten jetzt ganz tapfer sein oder einfach nicht weiterlesen.

Ich habe mit heute, während einer angenehmen Beschallung durch Killswitch Engage, eine neue CD gekauft, die man in viele Kategorien stecken kann ... nur nicht die Kategorie "Metal" :P

Wer mal über den Tellerrand schauen möchte, dem lege ich das aktuelle Album von Lindsey Stirling ans Herz. Violine, diverse Rhythmen ... hat mich einfach gefesselt und direkt begeistert.

Neues Spielzeug: HP ProLiant Microserver N40L [14.03.2013]

Dieses kleine Schätzchen habe ich mir vor nicht all zu langer Zeit (hmmm ... nen Monat ist es jetzt her) zugelegt. Verwendungszweck: NAS.

Lief bis jetzt auch alles wunderbar. OpenMediaVault installiert (WOW! Super einfache Sache), RAID 5 aufgebaut und damit begonnen, die wichtigsten Daten von den verstreuten externen Platten auf die neue Lagerstelle zu schieben.

Zwei Dinge trübten den ansonsten guten Eindruck.

Da waren zunächst diese komischen Sprünge bei den Übertragungsraten im GBit/s Netz. Ein munteres auf und ab zwischen ~110MB/s und 800KB/s. Der Rätsels Lösung an dieser Stelle scheint das Abschalten der automatischen Taktanpassung des verbauten Turions zu sein. Ein Runtertakten der CPU hat scheinbar gravierende Einflüsse auf die RAID oder LAN Performance. Da die Turion CPU selbst unter Volllast und maximaler Taktstufe mit dem gesamten restlichen System nicht mehr als 50W zieht, ist so etwas aber ohne weiteres zu verschmerzen.

Weniger zu verschmerzen (und der Hauptgrund, wieso derzeit wieder 4x 2TB WD Red Festplatten lose im Computerzimmer liegen) ist das permanente Saugen von geschlagenen 17W im *Trommelwirbel* AUSGESCHALTETEN Zustand! Das geht mal gar nicht! Habe also heute das mühsam (husthust) aufgebaute System wieder auseinander genommen und das gute Stück - nachdem ich mich im Web versichert hatte, dass ich nicht der einzige Depp mit diesem Phänomen bin - bei Alternate abgeliefert. Diese Sauglust im PowerOff Modus ist HP wohl bekannt ... es scheint ein Problem mit dem Netzteil zu sein.

Mal abwarten, was jetzt nach der Überprüfung, dem anschließenden Einschicken zum Hersteller und der eventuellen Reparatur zum Schluss wieder bei mir ankommt ... und vor allem wie und wann ...

Stabile Ü-Raten, was ist das? [10.03.2013]

Es ist mir wirklich ein Rätsel ...

Das Selfmade-NAS tut sich sehr schwer, stabile Übertragungsraten im Gigabit-Netzwerk zu fahren. Gerade schiebe ich ein 9GB großes Verzeichnis hoch und sehe teilweise Raten von 30MB/s.

Falls es hier jemanden gibt, der mir diese Schwankungen erklären kann ... haut mir einen Tweet raus, kontaktiert mich per Facebook oder schreibt mir ne Mail.