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R.I.P. Steve Jobs [06.10.2011]

RIP Steve Jobs

24.02.1955 - 05.10.2011

Er fuhr Ford und kam mit dem Benz wieder [14.08.2011]

OK, die Story ist zu Ende. Ich bin die Dreckskarre los (ab jetzt schlägt sich mein Vater mit dem Auto und den inkompetenten Leuten beim Fordhändler rum, auch wenn ich weiterhin "Besitzer" des Autos bleibe). Nach langer Suche und reichlich Überlegung habe ich mir eine (gebrauchte) C-Klasse von Mercedes gekauft. Kein englisch-belgischer Mist wie der Mondeo, sondern deutsche Qualität. Zudem habe ich mich dann doch breitschlagen lassen ... es ist ein Kombi geworden. Den Kauf habe ich aber bis jetzt noch nicht bereut:

Beim ersten IKEA-Einkauf nach dem Autowechsel sind die Vorteile eines Kombis direkt klar geworden (neben dem üppigen Platz im Kofferaum wurde auch gleich die Dachreling ausprobiert ... eine Tischplatte von 120x160 cm passt dann auch nicht mehr in nen Kombi :P).

Zudem kann das Radio dieses 3 Jahre alten MB MPEG-4/AAC abspielen, womit ich meine Musiksammlung nicht mehr umkodieren muss. Bei AAC versagt ja selbst das größte Ford-Radio im Jahr 2011 immer noch (fail ... again).

Natürlich ist auch die Automatik ein Kaufgrund gewesen. Jetzt juckt mich nicht mal mehr ein Stau auf der A5 ... den ich dank (vom Auto vorgelesenen) TMC sowieso frühzeitig erkennen und umfahren kann. Sollte ich dann doch mal in einen laaaaaaaaaangen Stau geraten, kann die Radio-Headunit auch mit Video-DVDs umgehen ... ;)

Und last but not least ... der 3l V6 CDI mit 224PS ... noch Fragen? :P

FORDwährendes Gelächter meinerseits [22.06.2011]

AAAAAALTER!!! Was zum Teufel bildet sich Ford überhaupt ein?!?!?! Spinn ich denn? Ich bekomme gerade von meinem Vater -natürlich nicht von meinem Fordhändler ... hätte mich auch gewundert - einen Anruf. Ford stimmt dem Ausstieg aus dem Vertrag nicht zu - ebensowenig dem Vorschlag, dass mein Vater offiziell den Vertrag und das Auto übernimmt. Mit einem so dummen und sturen Vorgehen hatte ich ja bereits gerechnet. Aber jetzt kommt der HAMMER:

Die Fordbank hätte noch einmal mit sich reden lassen, wenn ich - festhalten - mir dafür einen anderen Ford gekauft hätte. HAHAHAAAAAAAAAAA!!!!!!!!111111drölf.

Liebes Unternehmen Ford, liebe Fordbank ... nichtmal in einem möglichen Leben nach dem Tod würde ich mir jemals wieder in einer immerwährenden Ewigkeit ein beschissenes Auto von euch kaufen! Das habt ihr ein für alle Mal vergeigt. Neben meinem Cousin, der seit Jahren begeistert Ford gefahren ist (jetzt auf VW umgestiegen) und mir (nächste Marke noch steht noch nicht fest ... nein, kein Ford mehr) wird sich nach der Aktion auch mein Vater mit hoher Wahrscheinlichkeit nach einer anderen Marke und einem anderen Autohaus umsehen. Ford = Fail? Aber sicher doch! Schönen Abend noch ...

FORD: Was lange währt, wird auch nicht besser ... [22.06.2011]

Ich habe mir irgendwann mal ein Auto gekauft … naja, einen Ford. Für schlappe 40.000 Euro. Was kam war ein Haufen Ärger, Stress und eine Menge Wut in meinem Bauch.

Was ist seit meinem letzten Besuch passiert? Nunja. Der Chef des Autohauses kam dann nach etlichen Kontakversuchen meinerseits und gekonntem Igrnorieren seinerseits endlich mal auf die Idee, sich mit mir über die Probleme und das weitere Vorgehen zu unterhalten. Es wurden Dinge wie "wann ist deine Schmerzgrenze erreicht?" (... schon lange überschritten ...), "wollen wir noch einmal versuchen, die Fehler zu beheben?" (... eigentlich habe ich kein Vertrauen mehr in das Auto ...) und "wenn nach der Reparatur noch etwas sein sollte, dann nehm ich das Auto zurück ... ohne Kosten für dich!" besprochen. Ich habe mich also -wider meiner inneren Stimme- noch einmal dazu überreden lassen, das Auto beim Händler in die Werkstatt zu stellen. "ALLES in den Türen und am Amaturenbrett wird geprüft und erneut verschraub, verklebt und gedämmt" war die Aussage. OK. Als Leihwagen bekam ich sogar den Privatwagen des Chefs, ebenfalls ein nagelneuer Mondeo (turbogeladener Benziner statt Diesel, sonst gleiche Ausstattung). Kleine Randnotiz hierzu: der Turbo-Benziner mit gleicher Ausstattung kostet nochmal knappe 2.000 Euro mehr als meiner ... und hatte defekte Fensterheber plus eine Automatikkupplung, die den zweiten Gang wie mit der Brechstange reingeknüppelt hat. Soviel dann mal wieder zu Qualität und deren Sicherung. FAILFAILFAILFAIL...

Mein Mondeo blieb eine komplette Woche in der Werkstatt, bevor ich dann irgendwann einen Anruf bekam, das Auto sei fertig. Also hin und mir die stolz geschwellte Brust des Autohaus-Chefs betrachtet. "Drei Leute sind den Wagen gefahren und haben NICHTS (!) klappern gehört ... selbst auf der Hüppelstrecke hier vorm Dorf". Das erste Mal keimte wieder Misstrauen auf, habe ich die Werkstatt doch mehr als einmal darauf hingewiesen, dass die Geräusche in den meisten Fällen nur auf Langstrecken auftreten. Da es jedoch schon 20:30 Uhr war, habe ich mich (warum nur) mal wieder auf das Wort des Chefs verlassen. Am nächsten Tag, auf dem Weg zur Arbeit - wie sollte es anders sein - kamen die Klappergeräusche wieder. Mein Versuch, diesen Umstand direkt beim Autohaus zu melden, verlief im Sand. Chef + Frau im Urlaub, mein Werkstattmitarbeiter des Vertrauens nicht zu erreichen. Super!

Seit diesem Zeitpunkt ist der Chef des Autohauses krank und nicht mehr zu erreichen, seine Frau hat übernommen. Ich habe dann nach deren Urlaub zwei-drei Wochen lang versucht, eine erneute Testfahrt mit einem Werkstattmitarbeiter zu vereinbaren, damit sich dieser die Geräusche auf Langstrecke anhören sollte. Auf der Fahrt Richtung Arbeit konnten die Geräusche auch wirklich nachgestellt und lokalisiert werden. Die Türverkleidung hinten links ist in sich verzogen. Hatte ich schon erwähnt, das Ford dieses Auto für 40.000 Euro verkauft?! Diese Fehlerquelle bekam dann auch die interim Chefin erklärt. Auf meinen Hinweis bzgl. des Gesprächs mit ihrem Mann und den Abmachungen wollte sie sich noch einmal mit dem Mann besprechen.

In einem erneuten Gespräch mit ihr (wieder einige Zeit später ...) wurde mir dann eröffnet, dass man sich doch nicht an die eigenen Aussagen halten werde und im Falle eine Rücknahme des Autos 15% des Kaufpreises auf den Tisch haben möchte - immerhin 6.000 Euro ... geht's noch?! Zudem sei nur eine Rücknahme möglich, da Ford solche "kleinen" Mängel (Softwarefehler, Klappern, schiefe Heckklappe, verzogene Türverkleidung) nicht als Grund für eine Wandlung akzeptiere. Top! Einfach TOP! Ich habe dann noch einmal die Gespräche mit dem eigentlichen Autohaus-Chef geschildert. Um die Sache dann auch endlich zum Abschluss zu bringen, habe ich noch angeboten, dass man sich in der Mitte trifft. 3.000 Euro würde ich zahlen, wenn damit der ganze Scheiß endlich durch ist. Als Zeichen meines guten Willens habe ich angeboten, das Auto (immer noch versichert und angemeldet) beim Autohaus stehen zu lassen - ebenfalls ein GROSSER FEHLER! Aber naja.

Es kam wie es kommen musste. Man wollte sich wieder "intern" besprechen - zu deutsch also: rumbummeln - und mich dann bzgl. der Entscheidung informieren. Irgendwann bekam ich einen Anruf, in dem mir mitgeteilt wurde, dass mein Vater eine weitere Möglichkeit vorgeschlagen hatte. Er hat seit drei Jahren einen Mondeo beim Autohaus geleast und würde - da er mehr Zeit für Werkstattbesuche und ein deutlich dickeres Fell als ich besitzt - den geleasten Mondeo ein Jahr früher zurückgeben und meinen Mondeo übernehmen. Auch das sollte (mal wieder) besprochen und geprüft werden - und wird es heute noch. Fast vier Wochen nach dem Gespräch und dem Abstellen des Autos beim Autohaus! OHNE WORTE!!

In der ganzen Zeit habe ich nicht einen Anruf oder eine Rückmeldung welcher Art auch immer vom Autohaus bekommen. Auch dazu nur FAIL und OHNE WORTE! Wieder über meinen Vater - denn der Vertragspartner muss ja nicht informiert werden ... es reicht, wenn der einfach nur das Geld auf den Tisch legt - bekam ich zwischendurch Infohäppchen. Scheinbar stellt sich jetzt die Fordbank quer bei der Überschreibung des Autos auf meinen Vater. Es hätte dann nicht mehr "einen Vorbesitzer". Auf einen Dialog mit uns oder die Idee, das Auto einfach weiter auf mich angemeldet zu lassen, kommen die Spezialisten einfach nicht. Herr, lass Hirn vom Himmel regnen.

Das Ende (ist noch nicht in Sicht, aber angekündigt): Ich habe erneut beim Autohaus angerufen, mal wieder keinen Entscheider an die Strippe bekommen und eine finale Deadline gesetzt. Wenn sich bis Ende dieser Woche nichts tut, werden alle weiteren Gespräche und Schritte über den Anwalt laufen. Ich habe genug, es reicht! Ich war lange genug auf eine friedliche Lösung aus ... die aber scheinbar nicht im Sinne des Autohauses oder Ford ist.

"Total ertrunken" [26.04.2011]

Das nenne ich dann mal einen sehr unangenehmen Start in den Tag. Was ist passiert? Folgendes:

Heute morgen auf dem Weg zur Arbeit fahre ich auf die Total Tankstelle in Usingen zu und denke mir noch "Hey, Diesel mal wieder 1.40 EUR, da machste doch nochmal schnell voll". Ich fuhr also an die Säule, hing den Zapfhahn in den Tank und lies ihn -eingerastet- loslaufen. Während der Tank also langsam (und mit langsam meine ich langsaaaaaaaaaaahhhm, so ca. 1l pro 10 Sekunden) voll lief, stürtzte ich mich zum Säubern auf Frontscheibe, Spiegel und Frontscheinwerfer. Nachdem die Teile alle wieder sowas ähnliches wie sauber waren, ging ich nach hinten um mal nach dem Tank zu schauen ... und WTF?!?!? ... eine riesen Lache Diesel unter meinem Auto, ein Diesel-Bach rann die Innenseite des Kotflügel und den Reifen runter. Also sofort den Hahn abgestellt (denn der Autostop funktionierte offensichtlich nicht) und mit einem Tuch das erste Diesel vom Lack gewischt.

Im Anschluss habe ich dann die freundliche und etwas verpeilte Angestellte in der Tankstelle darauf hingewiesen, dass der Auto-Stopp wohl nicht richtig funktioniert, jetzt eine riesen Diesel-Lache neben der Zapfsäule auf dem Boden ist und ich gerne eine Autowäsche hätte, um das restliche Diesel vom Auto zu bekommen. Erster Kommentar der Dame: "Die Waschanlage ist noch aus, das muss ich erst den Chef fragen." Hier begann dann meine Halsschlagader -lange nichts mehr von ihr gehört- etwas heftiger zu pochen. Sie stürtzte dann (nach dem "das ist ne ganz schöne Menge, da sollte auch gestreut werden"-Kommentar eines anderen Kunden) direkt los und wollte erstmal die Diesel-Lache entfernen. Löblich aber auch sehr dähmlich, stand doch mein Auto noch mitten drin! Ich habe sie dann etwas weniger freundlich darauf hingewiesen, dass sie erstmal die Waschstrasse klar machen soll, dann könnte ich das Auto auch aus dem Weg fahren. Sie also ab und ihren Chef geholt. Der kam und hatte schon eine Miene wie 20 Tage Regen. Ohne Kommentar (oder gar ne Entschuldigung für die kaputte Zapfsäule und mein versautes Auto) ging er an mir vorbei, hat die Waschstrasse aktiviert und ist wieder verschwunden.

Ende vom Lied?

Ich habe die komplette Tankfüllung zahlen dürfen, die Autowäsche auch ... und die Zapfsäule ist immer noch aktiv - ohne Hinweis auf den Defekt. Dazu sage ich einfach nix mehr. Dümmer geht nimmer. Passt also beim Tanken das nächste Mal am besten sehr genau auf ... die Säule könnte kaputt sein :-/

Na da bin ich aber mal gespannt ... [29.03.2011]

... was bei dem erneuten Versuch, die Mängel am nagelneuen Auto zu beheben, rauskommt. Das ist jetzt definitiv der letzte Versuch, den ich dem Autohaus und Ford zugestehe. Wenn danach immer noch was nicht passt oder die mir evtl. noch mit dem Spruch "die Sache mit der Heckklappe fällt unter die Material-/Montage-Fehler-Toleranzgrenze" (kein Witz ... sowas hat Ford wirklich) kommen, können sich die Damen und Herren das Auto von mir aus an die Stirn tackern. Kommende Woche wissen wir mehr ...

Ich spiele mittlerweile eh mit dem Gedanken, die ganze Aktion hier mal sauber runterzuschreiben und dann an Ford selbst und diverse Automagazine zu verschicken. Ich kann einfach nicht verstehen, wie sich manche Zeitungen so mit Lob überschlagen. Wahrscheinlich sind die Testautos alle wie geleckt ... die sollten sich einfach mal ein Modell "von der Stange" kaufen und das dann durchtesten. Da kommen dann bestimmt etwas andere Ergebnisse raus.

ALTER!!! WHAT THE FUCK?????? [19.03.2011]

Mir fehlen einfach nur noch die Worte. Ich muss irgendwann in einem früheren Leben etwas sehr sehr SEHR Schlimmes getan haben, dass man mich jetzt mit einem so BESCHISSENEN AUTO abstraft. Nachdem jetzt mittlerweile wieder drei von vier Türen munter vor sich hin klappern (genau die gleichen drei Türen, die meine Fordwerkstatt schon einmal "repariert" hat) und das Klappern am Schaltknauf schon fast wieder erträglich geworden ist, habe ich jetzt auf einmal ein Klappern hinter dem Navigationsgerät. Klingt beim Fahren über einen Hüppel immer so, als würde da irgendwo eine dünne Metallplatte vibrieren. Und als wäre der ganze Scheiß noch nicht genug, weißt mich ein guter Freund (selber Autoschrauber und -kenner) heute darauf hin, dass die Kofferraumklappe auf einer Seite über der Kotflügelkante liegt und auf der anderen Seite darunter. Da ist es mir schon fast egal, dass die Scheibenwaschdüse hinten total schief auf der Kofferraumklappe sitzt.

Mir reichts jetzt endgültig. Ich habe meine Versicherung kontaktiert und lasse mir einen Gutachter kommen. Ab jetzt geht's weiter mit der Versicherung im Rücken und wenn gar nichts mehr hilft ... mit nem Anwalt. Das Auto geht zurück! ENDE!!

Ford Technologie-Paket ... einfach zum lachen! [15.03.2011]

Ich hatte es im Text von gestern bereits angekündigt. Heute will ich den Leuten da draußen mal kurz erklären, warum ihr euch alle die 820.- Euro Aufpreis für diesen Mist sparen könnt. Das Technologie-Paket im Mondeo besteht aus den Komponenten elektrisch anklappbare Spiegel, beheizbare Frontscheibe und Scheibenwaschdüsen, Geschwindigkeitsbegrenzer, Toter-Winkel-Assistent, Müdigkeitswarner, Fahrspur-Assistent sowie einen Berganfahrassistent. Alle weiteren "Technologien" sind bereits ab der Titanium-Ausstattung drin. Fangen wir also vorne an.

Die anklappbaren Spiegel und auch die beheizbare Frontscheibe sind wirklich etwas wert, je nachdem wo das Auto abgestellt wird. Dem möchte ich auch hier nicht wiedersprechen. Wofür ich den Geschwindigkeitsbgrenzer nutzen möchte, ist mir bislang noch nicht ganz klar geworden ... vielleicht fällt mir hier noch etwas ein. Kommen wir aber jetzt zu den wirklich interessanten Sachen:

Technik-Fail, Part One: Toter-Winkel-Assistent

Dieses "Spielzeug" bringt GARNICHTS, außer permanente Fehler. Man fährt auf einer Landstraße ... durch unberührte Natur, weit und breit kein Auto und dann *BING*, geht in einem der Spiegel (meist der zur Fahrbahnaußenseite zeigende) dieses dumme und je nach Spiegel-Verschmutzungsgrad (ja ... die Spiegel werden aus welchem Grund auch immer extrem schnell dreckig) oder Lichteinfall nur super schlecht sichtbare Lichtlein an. Was war da im toten Winkel? Das Katzenauge? Ein vorbeiwehendes Blatt?? Ein dummer Fehlalarm! Und die treten leider viel zu häufig auf. Mir wurde von Ford-Mitarbeitern sogar erzählt, dass die Sensoren (angebracht in den hinteren Kotflügeln) komplett versagen, sobald sich im Kotflügelinneren Dreck angesammelt hat. Na Klasse ... und ein klassisches FAIL!

Technik-Fail, Part Two: Müdigkeitswarner

Hierzu genügt es schon, sich einfach einmal DIESES Video auf Youtube anzuschauen. Welcher beknackte Entwickler hat sich den Mist nur ausgedacht? Es prüft mein Fahrverhalten anhand der Kurven, die ich fahre, wenn ich müde bin?!? Leute! Wenn ich wirklich, wirklich, WIRKLICH müde sein sollte, dann fallen mir die Augen zu und ich fahre eine einzige Kurve! Und davor warnt mich dann auch nicht dieser dumme Assistent! Danke, FAIL, next!

Technik-Fail, Part Three: Fahrspur-Assistent

Diesem Spielzeug würde ich sogar einen wirklichen Nutzen zusprechen (im Bereich "Warnen bei Müdigkeit" sogar einen höheren Nutzen als dem Müdigkeitswarner), wenn es denn 100%ig funktionieren würde. Dumm nur, dass der Assistent selbst bei einer Straße mit super-duper-sauberen Mittel- und Seitenstreifen ab und an die Spur "vergisst" bzw. nicht mehr erkennt. Sobald die aufgemalten Streifen unregelmäßig kommen (was auf Deutschlands bescheidenen Straßen ja leider die Regel ist), ist es mit dem Erkennen komplett vorbei. Netter Versuch, fast brauchbar, aber trotzdem FAIL!

Technik-Fail, Part Four: Berganfahrassistent

Ein sehr sehr nettes Spielzeug. Wirklich! Ist mein voller Ernst. Schont bei einem Auto mit 340nm Drehmoment die Reifen enorm. Man pulverisiert nicht gleich die Reifen, wenn man am Berg nach dem Loslassen der Bremse aus Versehen volle Pulle aufs Gas. Die Idee ist echt cool, die Umsetzung leider nicht so. Denn mal funktioniert der Assistent in der "automatisch" Einstellung und mal eben nicht. Das ist dann irgendwie sehr überraschend und plötzlich. Man steht am Berg ... und der Assistent lässt die Bremse greifen ... supi ... man fährt entspannt an und die Bremse geht auf. Nächste Ampel (oder was auch immer), man muss wieder stoppen, denkt sich "hey, Assistent greift", lässt die Bremse los und roll plötzlich rückwärts. WTF?! Auch hierfür gibt's dann von mir leider nur den FAIL-Stempel.

Bei all dem Gebashe auf Ford, die Technik, den neuen Mondeo, die Werkstatt ... muss ich jetzt auch einfach zwei Dinge am neuen Auto nennen, die mich von Anfang an überzeugt haben und sehr viel Spaß machen.

Zum Einen das über alle Maße erhabene Sportfahrwerk. Chapeau Ford, ich ziehe meinen Hut. Die Sportfahrwerke von Ford gehören für mich schlicht und ergreifend in die absolute Oberklasse. In allen von mir bis jetzt gefahrenen Ford-Modellen war immer ein Sportfahrwerk verbaut ... und ich habe es nie bereut.

Zum Anderen der neue 2 Liter Diesel Motor. 163 PS in der maximalen Ausbaustufe, 340nm Drehmoment, 6 Gang Getriebe und je nach Fahrweise zwischen 4.3 (cruisen mit 100-120km/h) und 9 Liter Verbrauch (Dauerfeuer bei 230km/h). Das ganze dann noch ganiert mit Euro-5 Norm und gerade mal 139g CO2 pro Kilometer. Da sehen dann selbst die ach so umweltfreundlichen Benziner deutlich schlechter aus.

Mein neues Auto ... und das letzte vom Hersteller Ford! [14.03.2011]

Ich habe seit einer Ewigkeit nichts mehr niedergeschrieben. Doch bevor mir der Kopf aus Wut/Enttäuschung und diversen anderen, niederen Gründen irgendwann platzt, muss es einfach raus.

Ford Mondeo Titanium S

In dieses Bild habe ich mich verliebt ... naja, in das Auto auf dem Foto. Und ich habe es gekauft, auch wenn ich vor 7 Jahren mit meinem damals nagelneuen Fiesta - ja, man kann wirklich sagen - auf die Fresse gefallen bin. Ich war jeden Monat mind. 1x in der Werkstatt, weil selbige ein unglaublich nerviges Klappern an der Fahrertür nicht in den Griff bekam - was sich im Nachhinein als lockeres Zierschild an der Tür entpuppte unter welchem der Rost bereits die gesamte Fläche eingenommen hatte. Der vertrottelte Lackierer hat es dann beim Reparaturversucht geschaft und die Tür in zwei verschiedenen Silberfarben lackiert und ... naja ... ein totales Fiasko eben. Fiesta/Fiasko ... haha :-/.

Auf jeden Fall wollte ich dieses Mal keine Kompromisse eingehen! Wenn ein neues Auto, dann auch eins für die Zukunft ... und deutlich wertiger als ein Fiesta. Mein eigentlicher Wunsch (ein Focus mit einem 2l Diesel) konnte mir Ford letztes Jahr schon nicht mehr erfüllen, weil die Fertigung bereits auf den neuen Focus umgestellt wurde. Zudem war laut meinem Händler in ganz Deutschland nur noch ein 2l Diesel Focus zu haben ... naja. Nach einigen Überlegungen habe ich mich dann für den oben gezeigten Mondeo in der Titanium S Topausstattung entschieden ... und bereue es mittlerweile.

Was ist also passiert und warum wurde aus Liebe mehr oder weniger Hass.

Alles fing mit der mehr als nur suboptimalen Warten auf das Auto an. Gekauft/Bestellt habe ich bereits Anfang November 2010, geliefert wurde Mitte/Ende Februar 2011. In diesen Monaten dachte ich noch - dumm wie ich war - Qualität brauch eben seine Zeit. Hahahaaaaa ... was war ich doch für ein Trottel. Aber dazu später mehr. Auch die Händlerwerkstatt hat sich in der gesamten Zeit nicht wirklich mit Ruhm beklecker:

  1. War ich bereits Anfang Dezember vor Ort und habe mir Wunschkennzeichen und die Winterräder+Felgen ausgesucht -- Beides war bis zum Zeitpunkt der Auslieferung noch nicht organisiert.
  2. Habe ich in der kompletten Zeit mehrfach angerufen und nach einem Lieferdatum gefragt, bekam aber jedes Mal (!!) nur die Aussage: "Der Computer geht gerade nicht, kann gerade nicht nachschauen, melde mich aber" -- Es kam NIE eine Rückmeldung! WTF?!?
  3. Sollte mich die Werkstatt zumindest informieren, sobald das Auto da ist (mir war das ständige Nachfragen irgendwann auch zu doof) -- Das Auto kam an einem Donnerstag. Ich bin den Samstag drauf "auf Verdacht" einfach mal hin gefahren und fand das Auto offen im Ausstellungsraum. Jeder Hans Wurst konnte sich mit seinen Gammelklamotten reinwerfen und am Auto rumfummeln! Ich sage dazu nur WHAT THE FUCK!?! :-/
  4. Musste mein alter Focus (1.6l Benziner) verkauft werden und wurde deshalb bereits im Dezember abgemeldet und zu eben dieser Werkstatt gebracht. Auch hier habe ich mehrfach Rückmeldung/Informationen erbeten (einfachste Anfrage: "Ist das Auto schon verkauft?") -- Ich bekam NIE eine Rückmeldung, nichtmal als die Werkstatt das Auto ohne Rückfragen für einen Preis x verkauft hatte. Auch hier ein simples WTF?!?!?!?!

Soviel erstmal zum Werkstatt-Bashing. Ich bin der letzte Mensch, der irgendwem etwas nachträgt und so war auch meine Wut/Enttäuschung/Frustration verflogen, als ich dann das erste Mal in meinem neuen Auto saß. Als gebranntes Fiasko-Kind war meine erste Aktion trotzdem, um das Auto zu schleichen und genaustens Nach Fehlern/Lackschäden/usw. zu suchen. Ich dachte mir zwar noch "hey, das Auto ist das Ford Topmodell ... die gesamte Automobilpresse lobt den neuen Mondeo in den höchsten Tönen ... was soll da schief gehen?" ... ich erwähnte eingangs ... ich war ein absoluter Trottel!

Ich wurde auf jeden Fall fündig. Bei der Montage des Kofferraumdeckels haben die lieben Nixkönner-Monteure in Belgien (denn da wird der neue Mondeo zusammengeschraubt) wohl einen kurzen Schwächeanfall gehabt und den Deckel dezent gegen die Innenseite des hinteren Kotflügels schlagen lassen. An beiden Teilen war der Lack bis aufs Metal abgeplatzt. Hier hätte ich (Trottel) eigentlich schon konsequent sagen müssen "danke, kannste wieder einpacken und zurückschicken" ... aber nein. Ich Ochse komme der Ford und der Werkstatt noch entgegen und meine "hol nen Lackstift und pinsel die Stellen zu, da schaut eh niemand hin". Ich = Trottel. Wie schon erwähnt war das Auto noch nicht angemeldet und die Winterreifen waren auch noch nicht da. Also hieß es noch ein paar Tage warten, auch weil ich mir mit der Wahl der Versicherung noch nicht sicher war. Zur Auswahl standen die Ford-Versicherung (über die Nürnberger), HUK-Coburg oder R&V. OK, ich war mir nicht sicher ... Ford hingegen schon, denn am Abholtag hielt mir der Verkäufer auch direkt einen Vertrag unter die Nase mit dem Kommentar "Ist schon alles geklärt, brauche nur noch die Unterschrift". WaddaFugggg?!?! Der Fakt, dass die HUK bei besseren Bedingungen (z.B. Selbstbeteiligung bei der Vollkasko: HUK: 300.- / Ford: 500.-) auch noch 200.- günstiger war im Jahr (und das bei angenommener SF6 bei der HUK vs. SF7 bei der Ford/Nürnberger!!) war dann für mich zumindest Grund genug, das Angebot von Ford dankend abzulehnen.

Bis hierhin wäre das für mich alles - und ich betone es nochmal explizit, ALLES (!!) - noch OK gewesen. Ich habe alle Augen zugedrückt (vielleicht wollte ich zu dem Zeitpunkt das Elend einfach nicht sehen) und den ganzen Mist über mich ergehen lassen. A B E R ...

Dann kam die erste Fahrt im neuen Auto auf die Arbeit und damit über die Autobahn. Ein Mondeo hat vier Türen ... und 3 - ausgeschrieben DREI - davon klapperten, als hätten die belgischen Spaten in jeder Tür ne Schraube vergessen. HALLO?!?! What The ...

Ich bin also mit dem nagelneuen, fast 40k teuren Auto wieder in die Werkstatt und habe den netten Leuten da ganz klar zu verstehen gegeben, dass ich 1. keinen Cent für das Auto bezahle, solange es nicht in einem 100%igen Zustand ist, 2. dieses scheiß Geklapper beseitigt werden soll und ich 3. nicht noch einmal hier her kommen will. Sie sollten sich alle Zeit der Welt nehmen und einfach nur das Auto "ganz" machen. Am nächsten Tag konnte ich das Auto schon wieder abholen. OhhhhKayyyy hab ich mir noch gedacht und bereits das schlimmste befürchtet, ein Blick auf die Auftragsbestätigung beruhigte mich jedoch etwas. 3 Türen geprüft, Klappern beseitigt. Der nächste Tag, die Fahrt auf die Arbeit ... und ich wollte nur noch Ohrfeigen verteilen. Was auch immer geprüft wurde, was auch immer "repariert" wurde ... es klapperte weiterhin in 2 Türen und jetzt - mal was Neues - plötzlich auch irgendwo an der Gangschaltung.

Vergessen wir also mal kurz, dass ich nicht mehr in die Werkstatt fahren wollte ... ich bin eben doch wieder hin. Habe mir meinen Mechaniker des Vertrauens geschnappt und bin mit ihm auf eine ausgedehnte Probefahrt aufgebrochen. Auf der konnte ich immerhin das Klappern an der Gangschaltung und an einer der beiden Türen nachstellen. Der Türgriff auf der Beifahrerseite ist wohl schlampig verbaut, von schlampiger Qualität oder was auch immer. Jedenfalls vibriert der Griff und diese Vibrationen verstärken sich nach innen rein und werden zu einem nicht zu überhörenden Klappern. Was jetzt genau an der Gangschaltung los ist, konnte mir auch der Mechaniker nicht erklären. Super und erneut ein dickes WTF?!?! Ein neuer Griff wurde bestellt und wird in der nächsten Zeit auch eingebaut (muss derzeit noch lackiert werden ... hoffentlich nicht von dem Fiasko-Lackierer ... nicht das ich plötzlich nen schwarzen Griff an nem weißen Auto habe, weil der Lackmeister zu viel am Stoff geschnüffelt hat). Hier gibt's dann zu gegebener Zeit Neuigkeiten.

Nachdem ich also das Auto jetzt seit dem Kauf einen knappen Monat durch die Gegend bewege und mittlerweile auch schon wieder 4x in der Werkstatt war, wollte ich es dennoch in einem sauberen Zustand halten (weiß ist eine extrem undankbare und stressige Farbe). Ich bin also letzte Woche Freitag zum ersten Mal mit dem neuen Auto durch die Waschstrasse (ARAL, denn ARAL wird von Ford empfohlen). Wow ... es ist aber auch ein schönes Auto! Am Tag drauf stand dann Einkaufen auf meiner ToDo-Liste. Durch Zufall (ich hatte mich über die rosa Flecken auf dem Koffenraum gewundert ... ist das Scheibenwischwasser) bin ich dann auf viele viele, kleine, braune Flecken gestoßen ... also diese sehr bekannten, kleinen, leicht rot-braunen Flecken ... ROST eben! Nachdem ich meine kurze Sprachlosigkeit überwunden und auch mein aufgeklapptes Kinn wieder vom Boden gehoben hatte, machte ich mich dann direkt auf den Weg zur Werkstatt. Dort angekommen habe ich mir direkt zwei unabhängige Mechaniker kommen lassen und wurde darüber aufgeklärt, dass es sich bei den Flecken um Flugrost handelt - also kleine Metallteilchen aus der Luft, die sich auf dem Klarlack absetzen und dort rosten). An dieser Stelle haben dann die Fahrer von silbernen und weißen Autos einfach die Arschkarte gezogen. Hier hilft nur waschen und polieren. Hurraaaa. Nach ein bißchen Gequatsche mit meinem Mechaniker des Vertrauens fiel mir dann auf einmal ein recht großer, dunkler Fleck an der vorderen Kante der hinteren Tür auf. Ich dachte am Anfang noch an Dreck, der beim Waschen nicht erfasst wurde und habe es mit der Hand wegzumachen versucht. Was dabei zum Vorschein kam ... ich weiß bis heute noch nicht, wie ich mich in dem Moment noch auf den Beinen halten konnte. Ein gut 7cm langer Schrammer, bei dem der komplette Klarlack von der Kante weggehobelt wurde (hier das Bild)! Alter!!!! WAS IST HIER LOS?!?!?! Kurz darunter ein weiterer Schrammer, nochmal gut 2cm lang, bis aufs Metal (auch dazu ein Bild). Der erste Gedanke: "Schrammt die hintere Tür an der vorderen Tür oder was ist hier los?" ... OK, der eigentliche erste Gedanke war mal wieder WTF?!?! ... aber das sollte ja mittlerweile klar sein. Jedenfalls kann das nicht der Grund sein, denn die Gegenseite ist absolut OK (siehe hier). Nach meinem lauten Aufschreien kam dann auch mein Mechaniker der Vertrauens und kam als erstes mit der Aussage: "Evtl. hat dir da jemand die Tür gegen gehauen." OK ... ich vertraue diesem Mann in Sachen Autos voll und ganz, habe bei Auto-Unsicherheiten immer seine Meinung eingeholt. Aber in diesem Moment wollte ich auch ihm eine Schelle verpassen. Jeder Depp sieht, dass es an dieser Stelle und durch die Tatsache, dass die vordere Tür keinen einzigen Kratzer hat, keine andere Tür gewesen sein kann. Die nächste Überlegung ist dann, dass ein unbeholfener Beifahrer beim Ein-/Aussteigen den Lack gekillt hat. Dazu muss man jetzt jedoch wissen, dass in diesem Auto bisher erst ZWEI Menschen überhaupt auf dem Beifahrersitz Platz nehmen durften. Einer der beiden Personen bin ich selbst und die andere ist der nette Herr, dem ich gerade eine Schelle verpassen wollte. Also fällt auch diese Möglichkeit raus. Bleiben nur noch zwei weitere Optionen.

  1. Ford bzw. die belgischen Monteure haben auch an dieser Stelle bei der Montage gepfuscht (was ich ihnen mittlerweile ohne Wimpernzucken zutrauen würde) und niemand hat den Fehler am strahlenweißen Auto bei der Auslieferung gesehen. Hier wurde dann mein Vertrauensmechaniker etwas fuchsig und meinte, dass sowas auf jeden Fall aufgefallen wäre. Naja ...
  2. Ein Mitarbeiter der Werkstatt selbst hat beim Basteln an den Türen den Lack kaputt gemacht. Das muss ja nichtmal mit Absicht passiert sein und je nach verbiegen in das Auto oder aus dem Auto raus könnte das wahrscheinlich sogar den Besten passieren.

Wie dem auch sei. Ich habe langsam keinen Bock mehr auf das neue Auto (danke dafür an Ford und meine Werkstatt mit Sitz in Münchholzhausen) und auf den ganzen Stress drumherum. Dieses Auto, egal wie die Geschichte jetzt auch ausgeht, war - ist - und wird mein LETZTER FORD gewesen sein. Wer seinen Kunden allen Ernstes ein 40k EURO teures Auto mit solch deklatanten Montage-, Design- und Materialfehlern verkauft, der gehört geschächtet, gehäutet und irgendwo im Meer versenkt. Ach stimmt ... die Designfehler habe ich noch garnicht genannt. Die kommen dann irgendwann in einem späteren Artikel etwas genauer. Nur so viel vorab ... wer sich nach meiner Geschichte trotzdem noch einen neuen Ford kaufen will, der sollte die 820.- Euro Aufpreis, die das "Technologie-Paket" kostet, besser nehmen und in den Kamin werfen. Da macht das Geld immerhin kurz warm und hat damit einen erheblichen Mehrwert gegenüber dem Paket! Danke nochmal Ford ...